CMS – WordPress

Um einen professionellen Internetauftritt zu gestalten, muss man dank der freien Content Management Systeme wie WordPress über keine Programmierkenntnis in Websprachen mehr verfügen. WordPress ist eines der beliebtesten und bekanntesten CMS auf dem Markt und setzt sich immer zunehmender als Inhaltsverwaltungssystem für diverse Blogs durch.

Entstehung und Entwicklung
Die erste Version von WordPress wurde im Jahr 2004 von Matthew Mullenweg und Mike Little entwickelt und basierte auf dem im Jahre 2001 von Michel Valdrighi entwickelten und in PHP geschriebenen Weblogsystem b2/cafelog. Die Version 1.01 war zunächst ein reines Blog Script. Die stetige Weiterentwicklung ermöglichte mit der Unterstützung und Verwaltung statischer Seiten ab der Version 1.5 auch die Nutzung als vollwertiges CMS. Im Zuge dessen entstand eine große Entwicklergemeinde, welche mit einer Vielzahl an Plugins, Themes und Widgets WordPress zu einem benutzerfreundlichen, einfachen und doch sehr umfangreichen CMS werden ließ.

Spezifische Einsatzgebiete
Wordpress findet seine Verwendung überwiegend im Backend von diversen Weblogs. Durch das Plugin BuddyPres verwandelt sich das Blogystem in ein kleines Social-Network und es stehen Apps für die gängigsten Betriebssysteme von Smartphones zur Verfügung.

Die Stärken
Zunächst einmal ist das Backend sehr übersichtlich gestaltet und der User benötigt keine lange Einarbeitung, man findet sich sehr schnell und sehr gut zurecht. Die Einstellungen zur Suchmaschinenoptimierung sind sehr einfach durchzuführen und bei Fragen oder Problemen steht dem User eine große Community in diversen deutschsprachigen Foren zur Verfügung. Auch bei YouTube existieren unzählige Lehr- und Beispielvideos, WordPress zu erlernen und zu beherrschen ist also kein Problem. Durch eine beinahe unglaubliche Vielzahl an kostenlosen Widgets und Themes lässt WordPress kaum noch Funktionswünsche offen.

Die Schwächen
Eventuell könnte man die Geschwindigkeit bemängeln. Durch die vielen (notwendigen) Plugins wird diese vermutlich etwas gedrosselt, zudem vertragen sich die Plugins von den unterschiedlichen Entwicklern oftmals nicht miteinander. Ist dieses der Fall, so muss der Administrator das störende Plugin zunächst lokalisieren und entfernen. Dieses lässt sich jedoch bei Open-Source Programmen und Plugins oftmals nicht vermeiden.

WordPress als Open Source CMS
Wordpress ist als Open-Source Programm kostenlos und frei erhältlich. Viele Webhoster bieten es neben anderen Systemen zur Installation auf deren Server an.

Fazit
Millionenfache Downloads von WordPress sprechen eine deutliche Sprache, es gehört zu den beliebtesten CMS unserer Zeit. Ist es aber auch das Beste? Das lässt sich nicht beantworten. Jeder User hat eigene Vorstellungen und sollte für sich selbst das CMS finden, das seinen Ansprüche erfüllt.